Pöhl: Vermisstensuche im Gebiet der Talsperre

Mit einem Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei  suchte man am Sonntagnachmittag im Bereich der Talsperre Pöhl nach einem Schlauchboot und dessen Besitzer. Der 85-Jährige war nach mehreren Zeugenhinweisen auf der Talsperre unterwegs und plötzlich im Wasser verschwunden. Das Schlauchboot konnte in der Nähe der Unglücksstelle aufgefunden werden. Neben den Kräften der Feuerwehr waren an der Suche Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei sowie des Reviers Plauen beteiligt. Zudem kam eine Drohne und ein Polizeihubschrauber zur Absuche zum Einsatz. Bis zum Abend konnte der Vermisste nicht aufgefunden.

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Schöneck: Grenzüberschreitende Verfolgungsfahrt

Bei einer stationären Verkehrskontrolle sollte ein BMW (Fahrer 19/deutsch) gegen 21:45 Uhr durch einen Polizeibeamten (Dienstuniform mit Warnweste) an einer ausgeleuchteten Kontrollstelle angehalten werden und einer Kontrolle unterzogen werden. Der sich nähernde PKW hielt auf den Polizeibeamten zu, so dass dieser zur Seite springen musste. Ein Streifenwagen nahm die Verfolgung auf.

Gegen 21:55 Uhr überquerte das flüchtige Fahrzeug die Grenze der Tschechischen Republik, wobei die Verfolgungsfahrt durch die sächsische Landespolizei fortgesetzt wurde. Nach weiteren 10 Minuten Fahrt verunfallte der flüchtige PKW ohne Beteiligung weitere Fahrzeuge. Das Fahrzeug war mit fünf Personen besetzt, drei Personen davon wurden verletzt. Die hinzugerufenen Kräfte der Tschechischen Polizei übernahmen den Ereignisort und sicherten die Spuren.

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Treuen: Bedrohungslage sorgt für nächtlichen SEK-Einsatz

Am Samstag gegen 20:38 Uhr ging bei der Polizei einen Notruf  aus der Albrecht-Bühring-Straße in Treuen ein. Hieraus ging hervor, dass die 67-jährige Schwester der Anruferin durch ihren Ehemann mit einer Waffe bedroht wird. Als die Polizeibeamten am Einsatzort eintrafen, war die Ehefrau vor dem Wohnhaus. Der 63-jährige deutsche Ehemann hielt sich noch in dem Haus auf.

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Pöhl: Schlägerei führt zu Polizeieinsatz

Vier verletzte Beamte und drei Festnahmen sowie Anzeigen wegen Landfriedensbruch und gefährlicher Körperverletzung sind das Resultat einer polizeilichen Lage an der Talsperre Pöhl. Kurz nach 15 Uhr kam es im Bereich des Kletterwalds zur verbalen sowie körperlichen Auseinandersetzung zweier Gruppen. Zur Ursache konnte am Abend noch keine Angabe gemacht werden.

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Plauen: Feuerwehreinsatz im Stadtgebiet

Ein Großaufgebot von Rettungskräften sorgte am Mittwochvormittag für eine Sperrung der Jößnitzer Straße in Plauen. Grund dafür war ein beschädigtes Paket, welches nach ersten Informationen Gefahrgut enthielt. Durch Kräfte der Berufsfeuerwehr Plauen, der Freiwilligen Feuerwehr Rodewisch (Fachberater Gefahrgut) sowie der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach / Vogtl. (Gefahrgutzug) konnte ein Schaden für Mensch und Umwelt nach aktuellen Informationen verhindert werden. Um welchen Gefahrstoff es sich dabei konkret handelt, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar.

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Plauen: Angriff auf Polizeibeamte

Wenige Minuten vor 21:30 Uhr wurde die Plauener Polizei am Mittwochabend an den Oberen Bahnhof gerufen, da dort ein Taxifahrer von einem vermeintlich alkoholisierten Mann belästigt worden war. Die hinzugeeilten Beamten konnten einen 28-jährigen Deutschen feststellen, bei dem ein durchgeführter Drogenvortest positiv auf Amphetamin verlief. Eine Streife der Bundespolizei war ebenfalls vor Ort und unterstützte die Landespolizei. Der Mann war ohne triftigen Grund am Bahnhof unterwegs gewesen, weshalb eine Ordnungswidrigkeitsanzeige wegen Verstoßes gegen die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung erstattet wurde. Außerdem sollte er aufgrund seines Verhaltens einem Arzt vorgestellt werden. Dem versuchte er sich durch Flucht zu entziehen. Als die Beamten ihn daran zu hindern versuchten, trat er nach einer Beamtin, welche ausweichen konnte. Anschließend leistete der 28-Jährige Widerstand und beruhigte sich erst, als ihm die Handfessel angelegt worden war. Nun erfolgte der Transport zum Krankenhaus, wo er einem Arzt vorgestellt wurde. Eine entsprechende Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte wurde erstattet.

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NATO-Übung »US DEFENDER Europe 2020« führt auch durchs Vogtland

Die NATO führt im Zeitraum Januar bis September 2020 ihre militärische Übung »US DEFENDER Europe 2020« durch. Im Zuge der Übung werden etwa 37.000 NATO-Streitkräfte aus den USA und Westeuropa, unter anderem durch Sachsen in das Baltikum verlegt. Die Truppenverlegungen und Transporte beginnen bereits im Januar dieses Jahres. Sachsen wird hiervon zunächst von Ende März bis Ende April betroffen sein. Nach Durchführung der Übung ist geplant, die Rückverlegung und Nachbereitung im Zeitraum Ende Mai bis September 2020 durchzuführen.

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