Unterheinsdorf: Großbrand in Industriebetrieb

Am späten Mittwochnachmittag kam es aus bisher ungeklärter Ursache zum Großbrand in der Fertigungshalle eines Betriebes für Galvanisierungstechnik. Da bereits zu Einsatzbeginn nicht abgeschätzt werden konnte wie sich die teilweise bis nach Zwickau und ins Erzgebirge sichtbare Rauchsäule verhält, sperrten Kräfte von Polizei und THW die A72 sowie B94 in der betroffenen Region beidseitig ab.

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Geplatzter Reifen sorgt für endloslangen Stau auf BAB 72

Treuen – Am Montagmorgen kam es aufgrund eines technischen Defektes eines Schwerlasttransporters auf der Bundesautobahn 72 zwischen Treuen und Plauen zu einem größeren Feuerwehreinsatz welcher eine Vollsperrung nach sich zog. Aufgrund dieser kam es zu einen schier endlos langen Stau. Bei einem polnischen Lastkraftwagen kam es zu einem Reifenplatzer, dessen Wucht so groß war, sodass der Dieseltank des LKWs beschädigt wurde. Mehrere hundert Liter Krafstoff drohten somit auf die Autobahn zu laufen. Der Gefahrgutzug des Landkreises aus Reichenbach, sowie die Feuerwehren aus Treuen, Rodewisch und Ellefeld eilten zur Unfallstelle um den Umweltschaden so gering wie möglich zu halten. Hierzu wurde die Leckage abgedichtet und der Diesel abgepumpt. Aufgrund des ungünstigen Zeitpunkt kam es im Berufsverkehr zum Wochenstart zu massiven Staus auf der Autobahn und den Umleitungsstrecken. Derzeit laufen die Bergungsarbeiten, wobei der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet wird. Ursache und Schadenshöhe sind derzeit noch unbekannt. Verletzt wurde niemand.

Foto: MSV
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Plauen: Großeinsatz nach Verdacht auf Fund von chemischem Kampfstoff

Mit dem Stichwort ABC klein – Verdacht auf Sarin-Fund kam es am gestrigen Montagvormittag gegen 11 Uhr zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst. Hierbei hatte ein Besucher des Plauener Hauptfriedhofs einen Päckchen entdeckt, welches mehrere Ampullen enthielt. Eine davon war mit Sarin beschriftet. Darauf hin verständigte er die Friedhofsverwaltung, welche wiederum über die Polizeidirektion Zwickau einen Großeinsatz auslöste.

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Gefahrgutunfall am Bahnhof Klingenthal – Feuerwehr übt den Ernstfall mit internationaler Beteiligung

Gestern Abend gegen 17:30Uhr wurde die Feuerwehr Klingenthal zu einem Einsatz am dortigen Bahnhof alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass aus einem Kesselwagen der Deutschenbahn eine bis dahin unbekannte Flüssigkeit austrat. Über die Gefahrgutkenntafel stellte sich heraus, dass es sich um den Gefahrstoff Tetramethylammoniumhydroxid handelte. Schnell entschied sich der Einsatzleiter für eine Alarmstichworterhöhung und eine Personenrettung eines Verletzten mithilfe einer Not-Dekontamination. Aufgrund dieser Erhöhung wurden durch die Leitstelle Zwickau die Einheiten des Gefahrgutzug 2 des Vogtlandkreises, bestehend aus einem GW-Gefahrgut, einem Dekon P und einem Löschfahrzeug aus Reichenbach, dem ELW aus Neumark sowie die Erkundungseinheit aus Rodewisch und Reumtengrün alarmiert. Außerdem wurde internationale Unterstützung aus der Tschechischen Republik angefordert, welche ebenfalls mit 3 Fahrzeugen vor Ort war. Am Kesselwagen galt es nun, neben einer Dekontaminationsanlage aufzubauen, die beiden Leckagen abzudichten. Als zusätzliche Hürde wurden die Kameraden aus Klingenthal während der laufenden Übung zu einer weiteren Brandübung in Zwota alarmiert. Zusätzlich zog man die Freiwilligen Feuerwehren Zwota, Oberzwota sowie Kraslice (CZ) hinzu. Ebenfalls wurde ein TLF der Berufsfeuerwehr Kraslice nachgefordert.

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Gefahrgut-Lkw im Steinbruch Reimersgrün verunglückt

Im Steinbruch Reimersgrün kam es am Montagmorgen zu einem Gefahrgutunfall. Hierbei kippte ein LKW mit etwa drei Tonnen drei Tonnen Ammoniumnitrat und kleine Mengen weiterer Substanzen – vermutlich auf Grund von Glätte – um. Der größte Teil konnte nach aktuellen Informationen fachgerecht entsorgt werden. Durch die Zusammenarbeit von rund 50 Kameraden der Feuerwehr und einer Bergungsfirma soll vom Unfall keine Gefährdung der Bevölkerung ausgehen.

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