COVID19: Sachsen führt Bußgeld bei Verstoß gegen Maskenpflicht ein

Zum 1. September 2020 führt Sachsen ein Bußgeld bei Verstößen gegen die Maskenpflicht ein. Grundlage für die Maskenpflicht, welche seit Mitte April gilt, ist hierbei die SächsCoronaSchVO, welche die Nutzung eines Mund-Nasen-Schutzes in ÖPNV sowie Einzelhandel vorschreibt. Einzig für Personen mit Lungenerkrankungen und einem ärztlichen Attest sowie Schwerbehinderte besteht eine Ausnahme der Pflicht.

Ab dem genannten Stichtag sollen Verstöße gegen die Maskenpflicht (Nicht tragen / falsches Tragen) mit einer Strafe von 60 Euro geahndet werden dürfen, so Sozialministerin Petra Köpping (SPD). Damit wolle man auf die wieder ansteigenden Fallzahlen von SARS-CoV2 reagieren. Zudem reagiere man damit auf Kritik aus der Bevölkerung, wo Personen, welche auf das falsche Tragen eines Mund-Nasen-Schutz hinweisen nicht selten beleidigt oder gar bedroht würden.

Über die konkrete Ahndung bei Verstößen in Geschäften wolle sich die Regierung noch mit dem Städte- und Gemeindetag verständigen. Im Nahverkehr sollen vermutlich Fahrkartenkontrolleure und Zugbegleiter das Bußgeld eintreiben.

Ich hoffe, dass wir so wenig wie möglich Bußgeld erheben müssen.
Sozialministerin Petra Köpping (SPD)

Die neue SächsCoronaSchVO, welche am 1. September in Kraft tritt, gilt dann vorerst bis zum 31. Oktober 2020. Neben Sachsen verzichtet bisher einzig Sachsen-Anhalt auf die Erhebung eines Bußgeldes bei einem Verstoß gegen die Maskenpflicht.

via: MDR SN

Symbolfoto: Adobe Stock / H_Ko

Bjørn Max Wagener

Freier Journalist • BOS-Reporter • Gründer von Vogtland Blitzer

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