Plauen: Möglicher Bombenfund sorgt für Anspannung – KEINE Evakuierung notwendig

Update 17.07.202 16:00 Uhr:

 

Es muss nicht evakuiert werden. Die als verdächtig vermuteten Gegenstände entpuppten sich als ungefährlich. Wir berichten in Kürze.

 

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Aktuell bereitet die Stadt Plauen in Zusammenarbeit mit anderen Behörden die mögliche Evakuierung von rund 17.000 Personen im Stadtgebiet vor. Grund dafür sind zwei Bombenverdachtsfälle am Schlosshang und am Weisbachschen Haus. Dort fand ein Suchtrupp zwei verdächtige Gegenstände, welche sich eventuell als Bombe entpuppen könnten.

Auf Grund der Stadtgeschichte müsse man allerdings davon ausgehen, das es sich um Kampfmittel handelt. Am Freitag der kommenden Woche übernimmt der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Polizei Sachsen die Fundstellen. Erst nach der Freilegung beider Objekte durch die Spezialisten sei klar, ob eine Evakuierung nötig wird. Im Falle einer 250 kg Bombe beträgt der Evakuierungsradius 1000 Meter um rund um den Fundort.

Sofern es zur Evakuierung kommt, beginnen die Maßnahmen am 18.07.2020 ab 07:30 Uhr. Als Notunterkünfte werden die Festhalle sowie die Mehrzweckhalle Kasernenstraße vorgehalten.

  • Unbedingt mitnehmen sollten betroffene Bewohner wichtige persönliche Dokumente wie:
    – Personalausweis
    – Mund-Nasen-Bedeckung
    – Führerschein
    – Geldkarte/Bargeld
    – medizinische Dokumente
    – Auch wichtige Medikamente, Spezialverpflegung und im Falle von Familien mit kleinen Kindern Wickel-Utensilien und Babynahrung sollte mit.
    – Mobiltelefon und Ladekabel bzw. Powerbank (bitte beachten Sie, dass Sie Ihr Mobiltelefon in Ausweichquartieren nicht aufladen können)
    – eine Wolldecke
  • Hilfreich sind auch Bücher, Spiele oder elektronische Unterhaltungsmittel, da der Aufenthalt einige Stunden dauern kann.

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Symbolfoto: Adobe Stock / U. J. Alexander

Bjørn Max Wagener

Freier Journalist • BOS-Reporter • Gründer von Vogtland Blitzer

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