Rodewisch: Brandstiftung – PTAZ übernimmt Ermittlungen

In der Nacht zum 5. November kam es gegen 01:06 Uhr zu einer Brandstiftung auf dem Gelände einer an der August-Bebel-Straße ansässigen Baufirma. So setzen mehrere Täter auf dem Gelände zwei LKW, einen Bagger sowie einen Kleintransporter in Brand. An weiteren Fahrzeugen wurden im Rahmen der Spurensicherung weitere Brandsätze entdeckt, welche aber offensichtlich nicht zündeten. Der vorläufige Schaden beläuft sich nach Schätzungen auf 400.000 Euro. Die geschädigte Firma war bereits im August Opfer eines Brandanschlages auf dem Gelände des JVA-Neubaus in Zwickau.

Foto: David Rötzschke
Foto: David Rötzschke
Foto: David Rötzschke
Foto: David Rötzschke

Auf Grund der Gesamtumstände geht man aktuell von einer politisch linksextremistischen Straftat aus, weshalb das PTAZ des LKA Sachsen die Ermittlungen übernommen hat. Zudem prüft man aktuell den möglichen Zusammenhang mit einer zeitgleichen Brandstiftung im Zuständigkeitsgebiet der Polizeidirektion Görlitz.

Die Ermittlungsbehörden sind bei der Aufklärung dieser Straftat auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Es werden insbesondere Zeugen gesucht, die sich im Tatzeitraum im Tatortbereich aufgehalten und relevante Feststellungen gemacht haben. Auch sonstige Beobachtungen sowie Feststellungen im Internet, die zur beschriebenen Tat und den hieran beteiligten Tätern Aufschluss geben können, sind von Bedeutung.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich beim Landeskriminalamt Sachsen, Tel. 0800-855 2055 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des LKA Sachsen.

Bjørn Max Wagener

Freier Journalist • BOS-Reporter • Gründer von Vogtland Blitzer

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