Treuen: Einsatzübung “Busunfall” sorgt für Missverständnis

Vergangenen Montag führte die Feuerwehr Treuen im Ortsgebiet gemeinsam mit Kräften vom Falck Rettungsdienst eine realistische Busunfallübung durch. Inszeniert wurde ein Zusammenstoß zwischen einem PKW und einem Linienbus. In Folge des Aufpralls überschlug sich der PKW und landete in einem angrenzenden Feld.

Zeitgleich lief bekannter Weise der Großbrand-Einsatz im nahegelegenen Ort Schneidenbach. Wir als Medienservice haben beim Start der Übung von mehreren Lesern eine Meldung über den inszenierten Busunfall bekommen. Unwissend, dass es sich um eine Übung handelte, haben wir eine entsprechenden Facebook-Post veröffentlicht. In diesem wurde auch über den Abzug von Rettungskräften vom Großbrand berichtet. Auch diese Information stammte aus Übereinstimmenden Beobachtungen von Lesern, welche uns diese Informationen zukommen lassen haben. Im Nachhinein stellte sich jedoch heraus, dass auch dies nicht hundertprozentig der Wahrheit entsprach. In Folge dessen berichtigten wir den Post entsprechend und löschten ihn später, um weitere Verbreitung zu verhindern.

An dieser Stelle möchten wir uns für die Entstandenen Missverständnisse/Unannehmlichkeiten entschuldigen. Wir als lokales Redaktionsunternehmen möchten schnell und ausführlich berichten und sind deshalb auch auf Informationen außerhalb angewiesen. Natürlich prüfen wir eingehende Meldungen auf deren Wahrheitsgehalt. Liegen uns mehrere übereinstimmende Informationen vor, beginnen wir mit der Berichterstattung. Dies war hier der Fall. Keiner unserer „Hinweisgeber“ sprach von einer Übung, sodass wir auch erst von einem realen Ereignis ausgehen mussten. Dies war glücklicher Weise (für uns eher unglücklich) nicht der Fall.

In Zukunft werden wir unsere Zuschriften genauer prüfen, bevor wir berichten, bitten aber auch um Nachsicht, dass bis auf die Freie Presse keine Redaktion vom Übungsgeschehen vorher Bescheid wusste und auch seitens des zuständigen RZV keine Information hierüber veröffentlicht wurde.

Enrico Busch

angehender Notfallsanitäter | Hobbyjournalist

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