Bombenfund hält Plauener Stadtteil Reusa in Atem

Am heutigen Dienstag wurde kurz nach der Mittagszeit bekannt, das es im Stadtteil Reusa zum Auffinden einer Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg kam.

Seit 17 Uhr läuft nun die Evakuierung der Anwohner im betroffenen Gebiet. Nachdem diese abgeschlossen ist, wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst damit beginnen die Bombe zu entschärfen. Ob dies möglich ist oder ob man um eine Sprengung nicht herum kommt, ist zum aktuellen Zeitpunkt unserer Redaktion noch nicht bekannt.

Wir berichteten natürlich entsprechend nach, sobald uns von offizieller Seite neue Informationen vorliegen.

Update 23:00 Uhr:

Seit rund 22:45 Uhr ist die Evakuierung des betroffenen Gebietes nun abgeschlossen. Über 1000 Personen wurden hierzu in Festhalle einquartiert, bis die Entschärfung erfolgt ist.

Foto: Stadt Plauen

Seit 23 Uhr ist der Kampfmittelbeseitigungsdienst nun mit der Entschärfung der Bombe beschäftigt. Wie lange es dauern wird die Bombe amerikanischer Bauart unschädlich zu machen, ist dabei aktuell noch unklar.

Übersicht der eingesetzten Kräfte:

Feuerwehr:

Berufsfeuerwehr Plauen
Freiwillige Feuerwehr Plauen-Stadtmitte: 9 Kameraden
Freiwillige Feuerwehr Neundorf: 9 Kameraden
Freiwillige Feuerwehr Jößnitz: 8 Kameraden

Polizei:
79 Einsatzkräfte – unterstützt durch PHSt Sachsen

Rettungsdienst:
32 Einsatzkräfte mit 9 Rettungs- bzw. Krankentransportwagen

Städtische Mitarbeiter:
insbes. aus dem Bereich Ordnungswesen 30 Personen

Update 23:46 Uhr:

Die Bombe wurde erfolgreich entschärft. Anwohner können ab sofort in ihre Wohnungen zurückkehren. Straßensperrungen werden zudem jetzt aufgehoben.

Bjørn Max Wagener

Freier Journalist • BOS-Reporter • Gründer von Vogtland Blitzer

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