Unwetter suchen Teile des Vogtlandes heim

Nach langanhaltenden und starken Regenfällen hieß es ab dem Nachmittag, besonders in Teilen des oberen Vogtlandes, Land unter. Besonders im Bereich Oelsnitz / Vogtl., Adorf und Markneukirchen sowie den umliegenden Gemeinden mussten zahlreiche Straßen auf Grund der Wassermassen und deren Folgen gesperrt werden. Zudem wurde musste auf der Zuglinie RB2 zwischen Weischlitz und Bad Brambach der Betrieb völlig eingestellt werden. Die Wiederaufnahme des Bahnbetriebes ist erst nach einer Begehungsfahrt und Feststellung der Schäden möglich, vermutlich aber nicht vor Freitagmittag.

Foto: VB /MSV

Feuerwehren suchen freiwillige Helfer

Bereits kurze Zeit nach den ersten Überschwemmungen suchten die Städte Adorf und Oelsnitz / Vogtl. zahlreiche freiwillige Helfer zum Füllen von Sandsäcken. Auch die Berufsfeuerwehr Plauen sowie die Freiwillige Feuerwehr Plauen Stadt-Mitte wurden ab etwa 22:30 Uhr von rund 25 freiwilligen Helfern unterstützt.

Fast nur Sachschäden zu verzeichnen

Wie die Polizeidirektion Zwickau weiterhin mitteilt,  sind glücklicherweise fast nur Sachschäden zu verzeichnen. So erlitt in Oberhermsgrün ein Mann einen Stromschlag, als in seiner Nähe ein Blitz einschlug. Er wurde vorsorglich in ein Krankenhaus transportiert, ist aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Wie hoch die Sachschäden anzusetzen sind, werden wohl erst die nächsten Tage zeigen.

Foto: VB /MSV
Foto: VB /MSV

Gaffer behindern Einsatzkräfte

Während Kräfte des THW (OV Plauen / OV Reichenbach) sowie die Feuerwehr in Adorf den Bereich rund um die weiße Elster herum evakuierten, wurden diese durch zahlreiche Gaffer behindert. Auch im Bereich der Talsperre Pirk kam es auf Grund des kontrollieren Ablassens zu  „Hochwassertourismus“. Die Polizei reagierte hierauf mit zahlreichen Platzverweisen.

Bjørn Max Wagener

Freier Journalist • BOS-Reporter • Gründer von Vogtland Blitzer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.