Plauen: Mobiler Blitzer auf Dresdner Straße knipste jedes siebte Fahrzeug

Viele Autofahrer waren am Vormittag des 10. April sichtlich überrascht, als sie den mobilen Blitzer der Stadt Plauen an einem “neuen” Standort an der Dresdner Straße stadteinwärts sahen.

Kurz nach der Kreuzung zur Äußeren Reichenbacher Straße stationierte sich das Ordnungsamt mit dem weißen Roomster unweit der B173 und stellte den Blitzer aus dem Kofferraum kurzer Hand extern auf ein Stativ in die Leitplanke in die 70er-Zone der viel befahrenen Straße. Laut des Fachgebietsleiters Sicherheit und Ordnung der Spitzenstadt geschah dies auf Grund gehäufter Beschwerden über zu schnell fahrende Autos seitens der Anwohner. Und nur wenige Stunden später stellte sich heraus: Dieser Einwand war nicht zu unrecht:

Von etwa 2100 gemessenen Fahrzeugen fuhren ca. 300 zu schnell – heißt: Jeder siebte Autofahrer hält sich an besagter Stelle nicht an die vorgeschriebenen 70km/h. Die Gründe dafür lassen sich nur erahnen. Zum einen verleitet die Strecke durch den 2-spurigen Ausbau zum “zu schnellen” fahren, zum anderen fehlt die stadtübliche Randbebauung.

Die Stadt weißt nochmals darauf hin, dass die Geschwindigkeitsüberwachungen in erster Linie zur Steigerung der Verkehrssicherheit dienen und nicht – wie böse Zungen häufig behaupten – lediglich zur Füllung der Stadtkasse.

 

Enrico Busch

angehender Notfallsanitäter | Hobbyjournalist

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