Plauen: Verwaltung erarbeitet neue Polizeiverordnung

Bereits in der April-Sitzung des Stadtrates plant man einen Entwurf zur neuen Plauener Polizeiverordnung zu verabschieden. Diese soll ein örtlich und zeitlich begrenztes Alkoholverbot im Innenstadtbereich zur Beschlussfassung vorliegen. Vorgesehen sind die Bereiche Postplatz, Lutherpark, Unterer Graben, Teile von Syra- und Klosterstraße ermöglichen. Dem Vorschlag selbst hatte die Mehrheit der Stadträte am 27. März im nichtöffentlichen Teil der Sitzung zugestimmt.

Diese Entscheidung haben wir getroffen, um der Bevölkerung gerecht zu werden. Aus zahlreichen Gesprächen und Hinweisen wissen wir, dass sich die Menschen in unserer Innenstadtstadt immer mehr unwohl fühlen. Dem wollen wir entgegen wirken, das Sicherheitsgefühl stärken und die Lebensqualität des öffentlichen Raumes wahren.

Wir haben unser Zentrum in den zurückliegenden Jahren durch viele Investitionen so einladend gestaltet. Es wird von den Plauener gut angenommen, genauso wie von Touristen oder Besuchern, die zum Einkaufen kommen. Plauen möchte bei ihnen mit seiner ‚guten Stube‘ einen positiven Eindruck hinterlassen und nicht die Aufenthaltsqualität schmälern lassen.
Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer, FDP

Grundlage der Verordnung ist § 9a SächsPolG, nach dem Ortspolizeibehörden die Möglichkeit haben, den Alkoholkonsum außerhalb genehmigter Anlagen wie Freiluftgaststätten auf zwei Plätzen und drei Straßen zu verbieten, um eine mögliche folgende alkoholbedingte Straftat zu vermeiden.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Plauen.

 

Bjørn Max Wagener

Freier Journalist • BOS-Reporter • Gründer von Vogtland Blitzer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.