Reichenbach: Mutmaßlicher Räuber an Autobahnanschlussstelle festgenommen

Am Mittwochvormittag konnten Beamte der Landespolizei einen 41-jährigen an der A72-Anschlussstelle Reichenbach / Vogtl. vorläufig festnehmen. Der 41-jährige steht im dringenden Tatverdacht eines Raubes sowie der Bedrohung von mehreren Personen.

Der ursprüngliche Sachverhalt spielte sich bereits um kurz nach 8 Uhr in der Arbeitsagentur in der Schillerstraße ab. Dort hatte der Tatverdächtige unter Nutzung eines Hammers sowie eines Messers Bargeld gefordert, welches er von einer Angestellten (60) in geringer Menge erhielt. Die 60-jährige erlitt einen Schock und musste ambulant behandelt werden.

Der Tatverdächtige begab sich derweil in einen Laden an der Albert-Schweitzer-Straße, bedrohte wiederum die Angestellten (55 und 58 Jahre) und verlangte nach einem Telefon, welches er nachfolgend beschädigte. In folge dessen verließ der 41-jährige das Geschäft wieder und begab sich ins Krankenhaus und verlangte lautstark Einlass in ein Zimmer. Da ihm dies verwehrt wurde, verließ er das Krankenhaus wieder.

Beim Verlassen des Parkplatzes nahm eine hinzugekommene Streife die Verfolgung des Fahrzeuges auf. Auf der B94 kam es an der Anschlussstelle Reichenbach / Vogtl. in Richtung Chemnitz dann zum Unfall, wobei der Streifenwagen vom Tatverdächtigen gerammt wurde. Nach der Kollision konnten die Beamten den Verdächtigen vorläufig festnehmen. Der 41-jährige wurde auf Grund seines psychisch auffälligen Verhaltens in die Psychiatrie eingewiesen. Der entstandene Sachschaden liegt bei rund 50.000 Euro.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeidirektion Zwickau.

Bjørn Max Wagener

Freier Journalist • BOS-Reporter • Gründer von Vogtland Blitzer

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