Erste Schwerpunktkontrollen von Bayern und Sachsen gegen Einbrecher

Auf Grund der aktuellen Problematik der Wohnungseinbrüche haben sich Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Sachsens Innenminister Markus Ulbig auf eine länderübergreifende Zusammenarbeit geeinigt. So kündigten beide Minister für die zweite Jahreshälfte 2017 besonders im Bereich Oberfranken und Südwestsachsen konzertierte Fahndungs- und Kontrollaktion an. Eine Erste Maßnahme dieser Art wurde bereits am 30. Mai durchgeführt. Hierbei überprüften 100 Beamte beider Bundesländer mehr als 300 Fahrzeuge und Personen. Aufgedeckt wurden hierbei verschiedenste Straften, unter anderem Kennzeichenmissbrauch sowie BtM-Delikte.

Mit der Kooperationsvereinbarung zwischen Sachsen und Bayern haben wir im vergangenen Jahr den Grundstein für eine intensive Zusammenarbeit gelegt. Nun lassen wir auf unsere Worte Taten folgen. Länderübergreifend agierenden Einbrecherbanden werden wir mit den gemeinsamen Fahndungs- und Kontrollaktionen das Handwerk legen können.
Innenminister Markus Ulbig

Wir haben in Bayern bereits sehr gute Erfahrungen im Rahmen unserer länderübergreifenden Polizeizusammenarbeit mit BadenWürttemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz gemacht. Mit Sachsen als weiteren Verbündeten werden wir noch schlagkräftiger gegen grenzüberschreitende Einbrecherbanden vorgehen. Die länderübergreifenden Schwerpunktkontrollen sind ein wichtiger Bestandteil unseres bayerischen Maßnahmenkonzepts gegen Wohnungseinbrecher. Und der Erfolg gibt uns Recht: Das Einbruchsrisiko war in Bayern 2016 wie in den Vorjahren deutschlandweit gesehen mit Abstand am niedrigsten.
Innenminister Joachim Herrmann

Dieser Artikel beruht auf einer gemeinsamen Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministerium des Innern und des Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr.

Bjørn Max Wagener

Freier Journalist • BOS-Reporter • Gründer von Vogtland Blitzer

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