Plauen: Aufregung um Facebook-Video

Aktuell macht in den sozialen Netzwerken ein Video die Runde, gedreht am oberen Bahnhof in Plauen. Darin spricht Stefanie K. davon, dass sie zwischen dem Bärenstein und dem oberen Bahnhof am 24. Mai 2017 von Ausländern bedrängt und geschlagen worden sei. Auf Grund mehrerer Tatsachen wurden Nutzer nun aber misstrauisch.

Wie Recherchen ergeben haben, wurden am Tattag aber weder Polizei noch Rettungsdienst informiert. Einzig klar ist, dass der Fall bei der zuständigen Bundespolizei inzwischen aktenkundig ist. Man müsse nun mögliche Zeugen ausfindig machen und befragen. Zudem handelt es sich um ein laufendes Verfahren, weshalb man keine genauen Angaben machen könne. Mögliche Zeugen werden indes gebeten sich mit der Bundespolizei Plauen in Verbindung zu setzen.

Bjørn Max Wagener

Freier Journalist • BOS-Reporter • Gründer von Vogtland Blitzer

4 Gedanken zu „Plauen: Aufregung um Facebook-Video

  • Mai 25, 2017 um 23:16
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    “ Auf Grund mehrerer Tatsachen wurden Nutzer nun aber misstrauisch.“ Aha und die wären?

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    • Mai 26, 2017 um 2:37
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      Untypisches Aussehen nach solchen Taten, keine Blutungen, keine Wunden, keine aufgerissenen Lippen oder aufgeplatzte Augenbraue, keine sichtbaren Hämatome, die Beulen sehen atypisch aufgespritzt auf (sie hat mehrere Horror-Schminksetfotos und solche Beulen sind ein Trend in Asien und haben kleine Lochvertiefungen wie auf dem Foto bei Ihr), nichts ist gerötet oder verfärbt, nicht mal die Beulen, die an den Rändern auch keine Abzeichnungen bieten. Inhaltlich ist das Video stark Klischeehaft, rechtsextrem und Fremdenfeindlich. Sie hat keine Anzeige erstattet, sondern ein Bekannter in Hof, statt Plauen. Sie hat anscheinend auch kein ärztliches Gutachten anfertigen lassen, also auch keine Rettungsstelle aufgesucht. Und das Video folgte auf dem Bahnhof. Viele Hinweise, die fragwürdig sind.

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      • Mai 27, 2017 um 19:43
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        Eine kleine Berichtigung: Sie besuchte am Abend des vermeintlichen Tattages die Rettungsstelle im Sana-Klinikum Hof.

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    • Mai 27, 2017 um 19:40
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      Zwischen dem vermeintlichen Tatort und dem Bahnsteig an dem das Video entstand, kommt man direkt an der Wache der Bundespolizei vorbei. Dort wurde weder eine Anzeige erstattet, noch wurde generell der Rettungsdienst zu diesem angeblichen Vorfall hinzugezogen. Zudem sind die zusehenden Verletzungen älter als das Video selbst. Auch das verwendete Vokabular lässt sich klar einer gewissen Szene zuordnen.

      Klar ist bisher nur, dass sie am „Tattag“ erst gegen Abend sich im Sana-Klinikum Hof einem Arzt vorstellte. Die Anzeige bei der Polizeiinspektion Hof wurde zudem erst rund 24 Stunden nach der angeblichen Tat gefertigt.

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