Wachpolizisten ab Februar im Plauener Revier eingesetzt

Ab Februar treten nun die ersten Wachpolizisten in Plauen ihren Dienst an, wie man nun mitteilte. Vorerst wird man aber nur zehn von ihnen in Plauen einsetzen.  Vorangegangen waren hierfür 3 Monate Ausbildung bei der Bereitschaftspolizei in Bautzen.

Im Gegensatz zu “normalen” Polizeibeamten unterliegen die Wachpolizisten aber strengeren Auflagen. So dürfen sie zwar eine Dienstwaffe führen, aber nicht im normalen Streifendienst eingesetzt werden. Ebenfalls untersagt sind Wachpolizisten die Fahrten unter Sonder- und Wegerecht.

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Was dürfen Wachpolizisten nun?

  • Personenbewachung
  • Personalien von Personen feststellen
  • Platzverweise aussprechen
  • Im Extremfall Personen in Gewahrsam nehmen

Das Problem der Wachpolizisten ist aber auch, dass diese auf den ersten Blick für den unwissenden Bürger nicht direkt als solche zu erkennen sind, da sie auf der Uniform ebenfalls den Schriftzug “Polizei” tragen. Einzig auf den Schulterstücken ist erkennbar, dass es sich um Wachpolizisten handelt.

Weitere Informationen zur Wachpolizei finden sich an dieser Stelle.

Ergänzung 16:49 Uhr:

Als Reaktion auf den Artikel hat sich ein Wachpolizist mit einem Statement an uns gewand, welches wir in Rücksprache anonym veröffentlichen wollen.

Wir werden in erster Linie für den Objektschutz ausgebildet und auch in erster Linie NUR dafür eingesetzt. Und dafür werden wir gut und ausreichend ausgebildet. Davon steht natürlich nichts im Artikel. Wir sind Polizisten im Vollzugsdienst aber mit natürlich begrenztem Aufgabengebiet.

Bjørn Max Wagener

Freier Journalist • BOS-Reporter • Gründer von Vogtland Blitzer

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