Polizei warnt vor Wildwechsel im ländlichen Gebiet

Gegen etwa 22:20 Uhr ereigneten sich auf der B 283 zwischen Zwota und Markneukirchen zwei Unfälle, allerdings ohne Personenschaden. Auslöser hierfür waren zwei Frischlinge, welche in Höhe Gopplasgrüner Höhe am Abzweig zur Kärnerstraße plötzlich auf der Straße auftauchten. Zwar wurden die beiden Wildtiere durch die erste Kollision getötet, doch trotzdem ereignete sich durch die Kadaver ein weiterer Verkehrsunfall. Ein weiterer Fahrer hatte die beiden Tiere übersehen und kollidierte mit ihnen, wo durch am PKW ebenfalls Sachschaden entstand.

Was ist zu tun, wenn es trotzdem knallt?

Da diese Vorfälle sich besonders zur aktuellen Jahreszeit wieder häufen, warnen nun auch die Behörden davor. Nach einer Empfehlung solle man lieber etwas langsamer fahren, um zumindest Personenschäden zu vermindern oder gar zu vermeiden. Weiterhin gibt man auch den Tipp, nicht versuchen dem Tier auszuweichen. Hierbei kam es in der Vergangenheit zu teils schweren Unfällen, welche nicht zweifelsfrei als Wildunfall nachgewiesen werden konnten. Entsprechend schlechte Karten hatten dann natürlich auch die Betroffenen bei ihrer Kfz-Versicherung.

Sollte es trotz aller Vorsicht zu einer Kollision kommen, sollten die Betroffenen natürlich die Unfallstelle entsprechend kenntlich machen. Dies funktioniert zum einen durch die Warnblinkanlage des Fahrzeuges und einer Warnweste und zum anderen durch das Aufstellen des Warndreiecks. Hat man diese Absicherungsmaßnahmen getroffen, ist generell die Polizei zu kontaktieren. Hierbei erreicht man das Führungs- und Lagezentrum der Polizei unter der bekannten Telefonnummer 110. Kommt es zu Personenschäden ist im Zweifelsfall die europaweit-einheitliche Notruf-Nummer 112 zu wählen, welche im Vogtland zur Integrierten Regionalleitstelle Zwickau leitet.

Bjørn Max Wagener

Freier Journalist • BOS-Reporter • Gründer von Vogtland Blitzer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.