DPolG fordert nach Würzburger Amoklauf “Zug-Marshals”

Spätestens seit dem Amoklauf eines 17-jährigen aus Afghanistan flammt die Frage nach der Sicherheit in den öffentlichen Verkehrsmitteln erneut auf. Zwar patrouillieren Streifen der Bundespolizei in den Zügen, doch fehlt hier das Personal um tatsächlich jeden Zug dauerhaft zu besetzen. So fordert nun Rainer Wendt, Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, die Sicherheit der Fahrgäste und des Personals zu erhöhen. Hierbei will man den Konzern und die Politik gleichermaßen in die Pflicht nehmen.

“Die Bahn muss in diesen Bereich investieren”, so Wendt gegenüber der “Neue Westfälische” in einem Interview. Er sprach sich ebenfalls für mehr Videoüberwachung in Bahnhöfen und Zügen aus. Auch müsse man das Zugpersonal besser ausbilden und vor allem aufrüsten. Dies sei in vielen Fällen leider noch nicht einmal theoretisch in Betracht gezogen worden. Ähnlich dem Luftverkehr müsse man über sogenannte “Zug-Marshals” nachdenken, welche auch schon durch die EU-Kommision 2015 gefordert wurden.

Bjørn Max Wagener

Freier Journalist • BOS-Reporter • Gründer von Vogtland Blitzer

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