Erneut Fliegerbombe in Plauen entschärft

Seit 8 Uhr heute morgen waren die Einsatzkräfte im Einsatz um eine weitere Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg in Plauen zu entschärfen. Wie bereits im März handelte es sich wieder um ein amerikanisches Modell, welches etwa 225 Kilogramm auf die Waage brachte.

Gleich blieb auch der Evakuierungsradius, bei dem auch diesmal wieder etwa 100 Anwohner ihre Häuser und Wohnungen zeitweise verlassen mussten. Diese konnten wahlweise im Rathaus oder der örtlichen Feuerwehrwache Zuflucht finden, sofern sie nicht bei Bekannten oder Verwandten unterkamen. Weiterhin wurde für die Dauer der Entschärfungsarbeiten auch die Bahnlinie zwischen Plauen und Gera vollgesperrt, wie die Bundespolizei mitteilte.

Auslöser für den Fund waren Erkundungsarbeiten, welche bereits nach dem ersten Bombenfund im März gestartet waren. Hierbei fand man dann die zweite Bombe. Da noch weitere Blindgänger auf dem Gebiet vermutet werden, wolle man auch den angrenzen Wald untersuchen, erklärte Thomas Lange vom KMBD Sachsen. Für ihn war diese Bombe die Nummer 365, seit er diesen Job ausübe.

Abgesichert wurde die Entschärfung durch die Berufsfeuerwehr Plauen, die Freiwilligen Feuerwehren Straßberg und Jößnitz, sowie dem Ordnungsamt Plauen. Ebenfalls beteiligt waren Beamte des Polizeireviers Plauen und der sächsischen Hubschrauberstaffel.

Bjørn Max Wagener

Freier Journalist • BOS-Reporter • Gründer von Vogtland Blitzer

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