Ulbig: Aufbau innerer Sicherheit nach Paris-Anschlägen

Nach den gestrigen Anschlägen in Paris hat sich nun auch der sächsische Innenminsiter, Markus Ulbig (CDU), zu Wort gemeldet. Er selbst verurteilt die Anschläge und werde sich nun mit seinen Kollegen auf Bundesebene beraten müssen, wie man derartige Vorkomnisse schon im Keim ersticken könne.

Die Anschläge von Paris gestern Abend zeigen einmal mehr, wie allgegenwärtig die Terrorgefahr in Europa ist. Die Kaltblütigkeit, mit der die Terrorristen friedliche und wehrlose Menschen bei einem Fußballspiel, einem Konzert, in Restaurants oder auf offener Straße ermordeten, macht mich fassungslos. Mein tiefes Mitgefühl gilt nun den Angehörigen der Opfer, wie allen Franzosen. Unserem Nachbarland gilt in diesen Stunden meine volle Anteilnahme. Die Terroranschläge waren aber nicht nur ein Angriff auf Frankreich, sondern auf ganz Europa. Jetzt müssen alle Länder des Kontinents zusammenstehen und dem Terrorismus den Kampf ansagen. Unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung darf und wird sich Gewalt, Terror und Unmenschlichkeit nicht beugen.

Auch wenn es bisher für Deutschland und Sachsen keine konkreten Hinweise auf Anschläge gibt, gilt es nun nicht nur besonders aufmerksam zu sein, sondern auch die Sicherheitskräfte zu stärken. Wir müssen nun gemeinsam mit dem Bund darüber beraten, wir wir zügig alle Bereiche der inneren Sicherheit in Deutschland ausbauen können. Das betrifft sowohl das Personal, als auch die Ausrüstung bei der Bundes- und Landespolizei, aber auch beim Verfassungsschutz.

Markus Ulbig, Innenminister Sachsen.

Bjørn Max Wagener

Freier Journalist • BOS-Reporter • Gründer von Vogtland Blitzer

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