Polizei ermittelt Tatverdächtige für Sprengstoff-Anschläge im Vogtland

In Zusammenarbeit mit dem säsiscchen Landeskriminalamt konnte die Kripo Plauen nun endlich zwei Tatverdächte ermitteln, welche in der Region Bösenbrunn 2014 für Angst und Schrecken gesorgt haben sollen.

Den beiden 29 bzw. 30 Jährigen Tatverdächtigen wird zur Last gelegt, dass in mehren Fällen Explosionen durch Sprengstoff herbei geführt hatten. In zwei Fällen konnten die Spezialisten Spuren sichern, welche letztendlich zur Ergreifung der beiden Beschuldigten führten. So sollen Sie unter anderem für die gesprengte Finnhütte in der Planschwitzer Straße und einen gesprengten Schacht einer Hauptwasserleitung im oberen Vogtland verantwortlich sein. Allein in diesen beiden Fällen entstand ein Sachschaden, welcher auf mehrere tausend Euro geschätzt wird. Ob die beiden Tatverdächtigen für weitere Sprengstoff-Anschläge verantwortlich sind, sollen nun die weiteren Ermittlungen zeigen.

Die Komponenten für ihre Sprengsätze besorgten sich die Beiden im Internet.  Für die Herbeiführung derartiger Explosionen sieht der Gesetzgeber eine Freiheitsstrafe von mindestens 12 Monaten, in minder schweren Fällen von mindestens 6 Monaten bis zu 5 Jahren vor.

 

Bjørn Max Wagener

Freier Journalist • BOS-Reporter • Gründer von Vogtland Blitzer

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